Der Absatz ist der Teil des Schuhbodens, der sich unterhalb der Ferse des Fußes befindet. Es gibt Absatzschuhe mit den unterschiedlichsten Absatzformen, -materialien und -höhen. Absatzformen sind zum Beispiel: Keilabsatz, Blockabsatz, Stiletto-Absatz, Trichterabsatz oder Louis XIV-Absatz. Ob Sandalen oder Stiefel, fast jedes Schuhmodell kann einen Absatz haben.
Der Absatzschuh tauchte erstmalig in Europa im 16. Jahrhundert auf, um den Aufstieg und den Halt der Reiter im Steigbügel zu verbessern. Bald erkannte man, dass der Absatz auch so ein Element zur Schuhverschönerung darstellte und man begann, im beginnenden 19 Jahrhundert, viele Schuhmodelle zu designen, die auch einen Absatz besaßen. Bis zum Ende des 19 Jahrhundert war es auch noch egal, ob ein Mann oder eine Frau einen Schuh mit Absatz trug. Dies änderte sich aber und vorwiegend Frauen tragen heute nur noch Schuhe mit einem Absatz. Bei Männern liegt die durchschnittliche Absatzhöhe heute bei etwa 2,5 - 3 cm, bei Damenschuhe durchschnittlich bei 3 - 8 cm. Besonders Frauen bevorzugen bei Ausgehschuhen einen hohen Absatz von über 6 cm.
Sind denn hohe Absätze gesund?
Hohe Absätze können aber auch zu Leiden führen. So erklärte die Schauspielerin Sarah Jessica Parker, dass sie, nach 5 Jahren des Seriendreh der Erfolgsserie Sex and the City und ihrer Rolle der High-Heels liebenden Serienfigur Carrie Bradshaw, ihre Knie ruiniert wären.
Warum quälen Frauen sich dann mit hohen Absätzen?
Man mag sich nun fragen, warum Frauen dies auf sich zunehmen. Das lässt sich mit einem altbekannten Satz erklären: „Wer schön sein will, muss leiden“. Denn hohe Absatzschuhe Verlängerung der Silhouette, das Bein und fördert den aufrechten Gang. Abhilfen bei besonders schmerzhaften hohen Schuhen bieten Einlegesohle für den Vorderfußbereich und der Wechsel zu bequemen Schuhen.
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