Fashion Flashback

Julia Roberts und der Strohhut

Sonnenschutz ist kein alter Hut, er ist Kopfsache. Und der Strohhut das Ausrufezeichen dahinter. Julia Roberts hat uns das schon 1990 vorgemacht
Julia Roberts & Richard Gere, 1990 / © Hulton Archive/Getty Images
Julia Roberts, 1990 / © Hulton Archive/Getty Images 
Vanessa Hudgens, 2017 / © John Parra/Getty Images
Vanessa Hudgens, 2017 / © John Parra/Getty Images 

Der Geruch von Sonnenmilch auf der Haut, Gras zwischen den Zehen, Eis in der Hand – manche Dinge gehören einfach zum Sommer. Der Strohhut zählt auch dazu. Mit dem ziehen wir uns Beach Feeling auf – selbst, wenn wir „nur“ am Elbstrand in Hamburg sitzen und Cidre trinken oder wie Julia Roberts in „Pretty Woman“ beim Polo-Spiel mitjubeln.

Gut behütet

Das braun-weiß gepunktete Cocktailkleid ist eines der vielen Kult-Outfits der 90er-Jahre-Romanze. Das liegt sicherlich auch an dem weißen Strohhut mit breiter, leicht gebogener Krempe.

Lässig und trotzdem elegant – Eigenschaften, die das leichte Hutmodell neben dem hohen Schutzfaktur zum Sommerliebling machen. Davon war man Anfang des 20. Jahrhunderts überzeugt, als der Strohhut immer öfter beim Sonntags-Tee zum Kostüm oder mit Spitzenkleid beim Picknick im Park ausgeführt wurde. Seine Zwanglosigkeit war das Gegenstück zu strengen Kleiderordnungen. Einen kühlen Kopf bewahrt der geflochtene Hut heute noch und lässt uns dabei von heißen Tagen in Pisa träumen, wenn wir im Botanischen Garten sitzen, das verspielte Rüschenkleid wie Schauspielerin Vanessa Hudgens (Bild oben rechts) zum Florentiner Strohhut tragen, und so in Capri-Sonnen-Stimmung kommen. Fazit: Der Strohhut passt immer. Selbst wenn wir Italien mit Balkonien tauschen, das Polo-Spiel mit dem Festival oder den Strand von Bali mit der Ostsee.

Looks mit Köpfchen