Trend Report

Cuba Libre

Mal eben in die Karibik fliegen? Fernweh stillen geht jetzt noch einfacher: Mit tropischen Prints holen wir uns den Urlaub direkt nach Hause
 

Hibiskusblüten, Palmenblätter und exotische Früchte lassen einen fast vergessen, dass es nicht die Ventilatoren an der Decke einer Bar mitten in Havanna sind, die da surren, sondern doch nur die Klimaanlage im Büro. Mit dem Tropenfieber angesteckt hat uns Karl Lagerfeld, als er die Chanel-Cruise-Kollektion letztes Jahr inmitten des Paseo del Prado in der kubanischen Hauptstadt inszenierte und die Farbenvielfalt der karibischen Flora und Fauna mit der Handschrift der französischen Labels vereinte.

Auch bei House of Holland und Giamba, der Zweitlinie von Giambattista Valli, schien man tief in die „Tropifrutti“-Tüte gegriffen zu haben. Die Ananas jedenfalls war das Leitmotiv auf Tops und Röcken in deren F/S 17 Resort-Kollektionen. Versace hat sich das Tropenmuster längst zum Markenzeichen gemacht. Jeremy Scott brachte die Motive, in Moschino-typischer 90s-Manier, auf Minikleidern, kurzen Jäckchen und weiten Palazzohosen zum Tragen – in dunklem Regenwaldgrün bis kreischendem Papageienbunt.

Klar, dass tropische Prints im Reisegepäck für den Sommerurlaub nicht fehlen dürfen. Doch mit einem gemusterten Trägertop zum passenden Wickelrock, einer leichten Blousonjacken zur bestickten Jeans oder einem Crochet-Oberteil zum fedrigen Fransenmini holen wir uns das Karibik-Gefühl auch in den hiesigen Alltag. Inklusive Panama-Strohhut auf dem Kopf und einem Cuba Libre in der Hand.

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