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New Yorker Met-Museum ehrt Rei Kawakubo

Unter dem Titel „Art of the In-Between“ zeigt das Metropolitan Museum of Art‘s Costume Institute vom 4. Mai bis zum 4. September etwa 150 Modelle der japanischen Designerin.
© Paolo Reversi; Courtesy of The Metropolitan Museum of Art
© Paolo Reversi; Courtesy of The Metropolitan Museum of Art 

Es ist das Jahr 1981. Auf ihrem Pariser Laufsteg hatte Rei Kawakubo mit ihrem Label Comme des Garçons soeben all das pulverisiert, wofür die französische Mode steht: Schönheit und Eleganz. Ihre Models führten schwarze Gewänder vor, zerschlissen von Löchern und Rissen.

„Hiroshima Chic“ ätzten die Medien. Doch inzwischen weiß jeder: Diese Show war einer jener magischen Momente, wie ihn die Mode nur ganz selten erlebt. Ein Infragestellen unserer Vorstellung von Ästhetik und gutem Geschmack. Verstören statt gefallen – dieser Haltung blieb die Japanerin bis heute treu. Etwa 150 ihrer stilprägenden Designs gibt es ab Mai im New Yorker Metropolitan Museum of Art‘s Costume Institute zu sehen.