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Nike lanciert den Sport-Hijab

Die Mode entdeckt eine neue Zielgruppe: die Muslima. Denn immer mehr Labels bedienen den arabischen Markt – auch im Sport.
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Er ist das umstrittenste Kleidungsstück überhaupt: der Hijab. Doch trotz aller gesellschaftlichen Kontroversen, die Mode kommt am Kopftuch anscheinend nicht mehr vorbei. Denn keine andere Religionsgruppe wächst so schnell. Und auch die Muslima will zum Beispiel Sport treiben. Für sie hat Nike jetzt den „Pro Hijab“ vorgestellt, eine blickdichte und atmungsaktive Kopfbedeckung aus Polyester. Es wird sie ab dem kommenden Jahr in den Farben Schwarz, Grau und Obsidian geben, mit dem ikonischen Swoosh über dem Ohr.

Man kann mittlerweile von einem Trend sprechen. Schon im letzten Jahr brachten Dolce & Gabbana ihre erste Kollektion mit Hijabs und Abayas heraus. Andere Labels, etwa Mango, legen spezielle Ramadan-Editionen auf. In den gerade beendeten Fashion Weeks eroberte das Kopftuch mit dem Model Halima Aden auch den Laufsteg. Und vor wenigen Tagen erschien die erste Ausgabe der arabischen „Vogue“. Fast immer gibt es hitzige Diskussionen. Ein „normales“ Kleidungsstück ist das Kopftuch noch nicht.