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Pariser Fashion Week: Furioses Finale

Paris sagt „Au revoir“ – die wichtigsten Modewochen für Herbst/Winter 2017/18 sind damit passé. Doch zuvor ging es bei Chanel nochmal auf in höhere Sphären.
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Die Erde allein reicht dem französischen Modehaus anscheinend nicht mehr, jetzt will man fremde Galaxien erobern. Wieder einmal hatte Karl Lagerfeld die bombastischste Show der Pariser Fashion Week hingelegt – und das Grand Palais zu einem Weltraumbahnhof umfunktioniert.

Vor dem furiosen Raketen-Start-Finale umrundeten die Models den imposanten Flugkörper in einer Kollektion, die voller Referenzen an die 1960er-Jahre war. Denn in dieser Dekade wurde der spacige Futurismus-Look erschaffen. So gab es unter anderem Miniröcke, flache Stiefel, Mäntel in A-Linie, silberglänzende Stoffe und Astronauten-Prints zu sehen.

Den atmosphärischen Kontrastpunkt setzte am Finaltag Louis Vuitton. Denn hier waren es Marmorstatuen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die den Runway säumten. Der lag im glasüberdachten Cour Marly des Louvre. Dort zeigte Kreativdirektor Nicolas Ghesquière Leder-Looks, mit Gürteln taillierte Blazer und feminine Seidenkleider mit Volantsaum.