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WE LOVE Yoga | Exklusivinterviews

Ella Elers beim Yoga

Yoga-Lehrerin & Bloggerin Ella Elers im Exklusivinterview

Interview mit Ella

"Ich liebe körperliches Training"

Die Finnin Ella Elers bloggt über ihr Leben, ihre Liebe zu Yoga und darüber, wie man seinen eigenen Weg findet. Mit ihrer Positivität, Yoga Übungen und Rezepten inspiriert sie ihre Leserschaft. Mit Witz erinnert sie uns daran, dass jeder perfekt ist, so wie er ist.

Wie bist du zum Yoga gekommen?

Vor fünf Jahren beschloss ich, dass Sport für mich eine angenehme Beschäftigung sein muss. Also hielt ich Ausschau nach geeigneten Trainingsformen. Ich hab wirklich viele unterschiedliche Dinge ausprobiert – Fitnessstudio, Gruppentraining, Sport zu Hause, Tanzen, verschiedene Yoga-Stile und vieles mehr. Nach und nach kristallisierten sich diejenigen Sportarten heraus, die mir am besten gefielen. Und Yoga war eine davon.

Welcher Yoga-Stil gefällt dir am besten und warum?

Ich liebe körperliches Training mit viel Dynamik, Schweiß und Musik, bei der die Bewegungen ineinander übergehen und jeder total fokussiert ist. Es sollte aber auch nicht zu anstrengend sein! Ich habe über ein Jahr sehr intensiv Ashtanga-Yoga praktiziert und dann festgestellt, dass mir die Abwechslung, die Musik und das Spielerische in den Übungen fehlen. Doch als ich Hot-Yoga, Flow-Yoga und Power-Yoga kennenlernte, war es um mich geschehen.

Wie hat Yoga andere Lebensbereiche, wie zum Beispiel deinen Lebensstil, deine Ernährung oder deine Art zu Reisen beeinflusst?

Es ist schwer, in Worte zu fassen, wie genau Yoga mich beeinflusst hat, da sich mein Blick auf die Dinge und mein Lifestyle über eine lange Zeit und im Zusammenspiel mit vielen anderen Dingen geformt haben. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass Yoga (ähnlich wie Sport im Allgemeinen) mir dabei hilft, mich im Alltag zu stabilisieren. Wenn ich zum Beispiel ruhelos bin, wirkt es sehr beruhigend auf mich. Wenn ich total überschwänglich bin und mein Kopf auf Wolke 7 sitzt, holt es mich auf eine gesunde Art auf den Boden zurück. Wenn ich Herausforderungen zu meistern habe, gibt mir Yoga die nötige Energie dafür. Meine Ernährung ist sehr vielseitig. Vielleicht hatte Yoga auch darauf einen Einfluss. Grundsätzlich möchte ich mich nicht einschränken oder gewisse Lebensmittelgruppen weglassen. Ich vertraue auf meine Intuition, selbst zu wissen, welche Lebensmittel im Allgemeinen gut für mich sind. Das kann eine Tafel Schokolade, ein großes Steak oder eine Woche voller vegetarischer Gerichte sein.

Portrait Ella Elers

Spotify Playlist von Ella Elers

"Es dauert, deinen Yoga-Stil zu finden"

"Wenn man etwas will, findet man die Zeit"

Wir haben an Wochentagen für gewöhnlich sehr viel zu tun. Wie können andere Menschen sich inspirieren lassen, mit Yoga anzufangen, wenn sie nicht wissen, wo sie die Zeit dafür hernehmen sollen?

Ich denke, dass man mit einer Sache nicht anfangen sollte, wenn man es nicht will oder keine Zeit dazu hat. Wenn man etwas wirklich will, dann findet man auch die Zeit dafür. Man darf sich nur nicht unter Druck setzen und sich zum Beispiel einreden, dass man Yoga immer mindestens anderthalb Stunden lang praktizieren muss. Yoga kann auch einfach nur fünf Minuten still sitzen oder das Praktizieren des Sonnengrußes sein. Es gibt sogar Online-Lektionen, wenn man es lieber zu Hause oder während der Pause im Büro machen möchte. Außerdem gibt es unzählige Instagram-Accounts und sonstige Motivationsquellen, durch die man sich inspirieren lassen kann!

Was war für dich die größte Herausforderung in Bezug auf Yoga?

Die größte Herausforderung war wahrscheinlich, den Stil zu finden, der mir am besten gefiel. Es gibt so viele verschiedene Yoga-Stile, und Yin- oder Aerial-Yoga ist so sehr anders als Hot-Flow-Yoga. Außerdem gibt es sehr viele verschiedene Unterrichtsstile, Musikrichtungen, Temperatureinstellungen, Bewegungsabläufe, Stimmungen … Yoga kann einen sehr bitteren Nachgeschmack haben, wenn man zum Beispiel erschöpft, gestresst oder müde ist und zu einer Ashtanga-Klasse geht. In dieser Situation wären Yin-Yoga oder andere beruhigende Übungen besser. Es hat ungefähr vier Jahre gedauert, bis ich die Yoga-Form gefunden hatte, die am besten zu mir passt.

Welches Zubehör bzw. Bekleidung würdest du einem Anfänger empfehlen?

Es ist ratsam, eine eigene Matte zu haben, damit man sich nicht immer eine ausleihen muss. Bei Hot-Yoga sollte man darüber hinaus immer einige leichte Handtücher mitnehmen (ein Handtuch für die Yoga-Klasse und ein weiteres zum Duschen). Ich trage zum Beispiel immer Kleidung, die so leicht und angenehm wie möglich ist. Insbesondere beim Hot-Yoga trage ich häufig nur Shorts und einen Sport-BH. Ich empfehle, enganliegende Kleidung zu tragen, da sich weite T-Shirts oder Hosen nicht gut anfühlen, wenn sie nass werden und an der Haut kleben.

Welchen Rat würdest du einem Yoga-Anfänger geben?

Hab Spaß dabei! Und wenn es keinen Spaß macht, dann einfach andere Stilrichtungen und Kurse von verschiedenen Lehrern ausprobieren.

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