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John Fitzgerald Kennedy, 1963

Dear Mr. President
Die Stilpolitik des John F. Kennedy

26.06.2013 / Michelle Wenzel

„Ish bin ein Bearleener!“ Er war „Mad Men“, Präsident und Sympathieträger: John F. Kennedy. Mit seinem makellosen Sinn für Mode zählt er zu den bestgekleideten Staatsmännern der Politgeschichte. Heute jährt sich seine berühmte Rede vor dem Rathaus Schöneberg in Berlin zum 50. Mal. Wir zeigen die Grundpfeiler seiner Stilpolitik.

Ein echter Mad Man

John F. Kennedy war US-Präsident (1961 – 63) während der so genannten „Mad Men“-Ära. Und ähnlich wie die Hauptprotagonisten der gleichnamigen Erfolgsserie um Don Draper & Co. wusste er, wie wichtig ein gut sitzender Anzug ist. Die richtige Haltung dazu bekam er bereits mit in die Wiege gelegt. 1917 wurde John Fitzgerald Kennedy (sein Großvater war ebenfalls Politiker) in Massachusetts geboren und wuchs sehr privilegiert auf. Er besuchte Eliteunis wie Princeton und Harvard, die seinen Stil sehr beeinflussten. Sein Look war eng mit dem vorherrschenden „Ivy League“ Style der 50er und 60er Jahre verknüpft. Der gekonnte Mix aus lässiger, aber eleganter Kleidung bildete die Basis des politischen Kennedy-Looks. So griff er bei Staatsbesuchen und öffentlichen Auftritten auf schlichte einreihige Anzüge – meistens in dunkelgrau, schwarz oder blau – zurück: maßgeschneidert und mit minimalen Details. Dazu trug er dunkle Oxfords und Seidenkrawatten. Abgerundet wurde der Look von seiner unprätentiösen Art und mit einer gewissen Leichtigkeit, die ihn zum Vorbild unangestrengter, maskuliner Eleganz machte – auch abseits politischer Rednerpults und Wahlfahrten.

Präsident, Ehe- und Lebemann

In seiner Freizeit hielt es JFK mit seinen Outfits betont lässig, aber dennoch adrett: Das klassische Herrenhemd tauschte er gegen Poloshirt und sportlichen Sweater, statt Oxford-Schnürer wählte er legere Loafer. Damit bewies Kennedy auch bei seinen Lieblingsbeschäftigungen wie Segeln und Tennis oder privat mit der Familie immer eine präsidentielle Figur. Oft komplettierte eine weitere Ikone seinen Look. Nicht nur Ehefrau Jackie, sondern die Wayfarer-Sonnenbrille: Sie betonte seine Unbeschwertheit. Dass er nicht nur Style, sondern auch Charme hatte, belegen zudem die zahlreichen Affären, die man ihm nachsagt. Marylin Monroe, Marlene Dietrich oder Joan Crawford sind nur einige derjenigen, mit denen er sich vergnügt haben soll. Das schadete seinem Ruf jedoch nie. Und so bleibt er bis heute einer der charismatischsten und bestangezogensten US-Präsidenten.