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Matthias Schweighöfer

Interview
Matthias Schweighöfer

17.04.2013 / Das Interview führte Lydia Zornik

  • „Ich hab halt blonde Haare, Sommersprossen, breite Schultern und bin groß.“ Dazu noch eine Prise Humor und jeder weiß, von wem die Rede ist: Frauenheld Matthias Schweighöfer! In seinem letzten Film „Schlussmacher“, der am 10. Januar 2013 in die Kinos kam, bewies er sein Können zudem als Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller. Wir sprachen mit ihm über die Liebe, das Nackig-Machen und die Heimat.

    Im Film „Schlussmacher“ dreht sich ja alles um Beziehungen und damit natürlich um die Liebe. Wie sieht es denn bei dir aus? Glaubst du noch an die wahre Liebe?

    Matthias Schweighöfer: Ja, schon. Für die Liebe lohnt es sich, zu kämpfen.

    Würdest du es denn auch in Erwägung ziehen, eine Beziehung mit Hilfe einer Schlussmacher-Agentur zu beenden?

    Matthias Schweighöfer: Ja, wenn es manchen Leuten hilft ist das okay, aber uns würde es nicht helfen.

    Fällt es dir schwer, im Film Nacktszenen zu drehen? Du bist ja auch schon halbnackt durchs Brandenburger Tor gelaufen. Also dürftest du damit keine Probleme haben, oder?

    Matthias Schweighöfer: Solange mein Körper noch einigermaßen okay ist, habe ich kein Problem damit. Ich erinnere mich noch an den Tag, als wir die Nacktszene gedreht haben. Das war ursprünglich so, dass Milan einen unglaublich guten Pyjama tragen durfte und ich irgend so einen blöden Schlafanzug. Und da habe ich mir gedacht, dass es doch lustig ist, wenn Paul Nacktschläfer wäre.

    „Schlussmacher“ und „What A Man“ sind beides Komödien. Kann man sagen, dass das dein Genre ist, Matthias? Oder würdest du zum Beispiel auch gern mal einen Thriller drehen?

  • Matthias Schweighöfer: Aber klar, ich würde gern so was machen. Ich werde sehen, was die nächsten Jahre so bringen. Gerade macht das Genre Komödie nur einfach sehr viel Spaß.

    In welchem Hollywood-Blockbuster hättest du gern die Hauptrolle gespielt?

    Matthias Schweighöfer: In „Fluch der Karibik“. Jack Sparrow ist schon ein Knaller!

    In deiner Rolle bei „Schlussmacher“ bist du ein klassischer Anzugsträger. Wie würdest du denn deinen privaten Kleidungsstil beschreiben?

    Matthias Schweighöfer: Casual. Anzüge trage ich auf Premieren, aber sonst bin ich eher casual.

    Viele Frauen würden jetzt sicher gern mit mir tauschen und hier sitzen. Matthias, aus deiner Sicht: Was macht dich zum Frauenschwarm?

    Matthias Schweighöfer: Naja, ich sehe mich ja immer nicht als Frauenschwarm. Ich finde, dass ich kein Frauenschwarm bin.

    Und wieso schwärmen dann so viele Frauen für dich?

    Matthias Schweighöfer: Ich weiß nicht, ich sehe vielleicht einigermaßen gut aus und habe Humor … keine Ahnung, warum ich ein Frauenschwarm bin. (Überlegt) Ich hab halt blonde Haare, Sommersprossen, breite Schultern und bin groß.

    Was möchtest du in deinem Leben noch alles erreichen? Gibt es überhaupt einen Wunsch, der noch unerfüllt ist?

    Matthias Schweighöfer: Ich würde auf jeden Fall gern einmal in Cannes über die Treppe laufen und in Los Angeles einen Oscar gewinnen. Und ich würde gern einmal mit der „Queen Mary“ über den Atlantik nach Amerika, dann von New York mit dem Auto nach L.A. und wieder zurück und danach wieder mit der „Queen“ nach Europa.

  • Bist du Amerika-Fan – der Film „Friendship“ sagt es vielleicht schon?

    Matthias Schweighöfer: Ja, ich mag einfach das Land. Ich mag die Natur. Die Weite ist einfach so unfassbar.

    Du bist in Anklam geboren worden, hast in Frankfurt/Oder und Chemnitz gelebt und bist dann nach Berlin gezogen. Welche Stadt empfindest du als deine Heimat?

    Matthias Schweighöfer: Berlin.

    Das hört man an deinem Dialekt.

    Matthias Schweighöfer: Dialekt? Icke? (Lacht)

    Wieso unsere Hauptstadt?

    Matthias Schweighöfer: Mein Vater wohnt hier schon ewig und ich mag‘s hier einfach.

    Also bist du eher ein Städter? Ob wohl du gerade gesagt hast, an Amerika liebst du die Weite und die Natur.

    Matthias Schweighöfer: Ja, schon eher Städter. Die Weite hat man ja dann nur mal für zwei Monate, wenn man mit dem Auto langfährt.

    Zum Abschluss eine Frage wie aus deinem Drehtagebuch: Mit was möchtest du Schluss machen?

    Matthias Schweighöfer: Mit Müdigkeit.

    In diesem Sinne: Ich mache jetzt mit dem Interview Schluss. Vielen Dank dir!