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Robin Thicke

Robin Thicke
„Sex, Soul, Spass“

10.07.2013 / Steffen Hilsendegen

  • Eisblaue Augen, ein verschmitztes Lächeln und dieser unnachahmliche Mix aus Charme und Coolness: Frauen verlieben sich scharenweise in den charismatischen Sänger – Männer hätten Robin Thicke gerne als Kumpel, um sich mit ihm auf ein entspanntes Bier in einem Pub zu treffen. Im Wintergarten des Berliner 5-Sterne-Hotels Adlon-Kempinski sprach er mit uns über die heißen Songs seines neuen Albums „Blurred Lines“, (mit der gleichnamigen Erfolgssingle), Michael Jordan und romantische Stunden in Paris.

    Wie gefällt dir Berlin bisher? Warst du schon einmal in der Stadt?

    Robin Thicke: Ich war schon oft hier. Es ist eine sehr schöne Stadt. Am besten gefällt mir die Architektur. Die Siegessäule ist beeindruckend.

    Dein Lieblingsort auf der Welt ist …

    Robin Thicke: Paris! Meine Frau und ich hatten in der französischen Metropole schon viele romantische Stunden verbracht. Auch wenn ich dort arbeiten muss, versuchen wir, uns immer die Zeit für ein bisschen Spaß zu nehmen. (lacht)

    Deine Single „Blurred Lines” ist fast überall an der Spitze der Charts. Wie war die Zusammenarbeit mit Pharrell Williams?

    Robin Thicke: Wir kennen uns mittlerweile über zehn Jahre und kommen immer gut miteinander aus. Schon zuvor arbeiteten wir an diversen Songs. Es fühlt sich großartig an, diesen extremen Erfolg mit ihm teilen zu können, denn er hat mich bereits am Anfang meiner Karriere unterstützt.

    Hast du weitere Kollaborationen geplant?

    Robin Thicke: Tatsächlich ist es so, dass ich eher weniger mit anderen Künstlern zusammenarbeite, weil ich lieber alles selbst mache. Aber ich mag den kreativen Austausch mit verschiedenen Produzenten, um einen neuen Sound zu generieren.

  • Schweben dir ganz bestimmte Produzenten vor?

    Robin Thicke: Ich liebe Kanye West und natürlich Dr. Dre.

    Gibt es einen neuen Song, der dir besonders am Herzen liegt?

    Robin Thicke: „For the rest of my life”. Er handelt von meiner Frau und wie wir uns als Teenager verliebten, uns trennten und wieder zusammenfanden. Ich möchte für den Rest meines Lebens an ihrer Seite sein. (Anm. d. Redaktion: Robin Thicke ist seit 2005 mit der US-Schauspielerin Paula Patton verheiratet.)

    Dein neues Album erscheint am 12.07. Welche Ikonen haben dich während der Arbeit daran beeinflusst?

    Robin Thicke: Meine Lieblingssänger und -songwriter sind Marvin Gaye, Prince, Michael Jackson und die Beatles. Irgendwie bahnen sie sich immer einen Weg in meine Musik. Ich will wie diese einzigartigen Künstler etwas Atemberaubendes erschaffen.

    Kannst du deine Songs mit nur drei Worten beschreiben?

    Robin Thicke: Soul, Sex, Spaß.

    Wer waren die Helden deiner Kindheit?

    Robin Thicke: Eddie Murphy und Michael Jackson. Eddie war so cool und lustig. Er konnte jede Stimme nachahmen. Er war mein Mister Cool. Ganz klar: Niemand war cooler als er. Und Michel Jackson war sowieso der talentierteste Künstler.

    Wolltest du als Kind gerne jemand anderes sein, zum Beispiel Spiderman?

    Robin Thicke: Auf jeden Fall Michael Jordan, weil ich auch immer Basketball gespielt habe.

  • Stichwort: Mode. Bestellst du gerne online oder magst du Shopping überhaupt?

    Robin Thicke: Ich schoppe nicht wirklich. Meine Frau kauft viele meiner Klamotten. Und für meine Shows werde ich von Stylisten eingekleidet. Sie haben immer einen Haufen von Kleidungsstücken dabei und ich picke mir das heraus, was mir am besten gefällt. Ich gehe nur zur Weihnachtszeit für meine Liebsten einkaufen.

    Auf was achtest du, wenn du dir die Kleidungsstücke aussuchst?

    Robin Thicke: In erster Linie will ich wie ein Mann aussehen. Manchmal peppe ich das Outfit auch ein bisschen auf. Ich bin aber ein sehr männlicher Mann, also bitte nicht zu viel Schnickschnack. Wenn Johnny Cash und Sean Penn es nicht tragen würden, würde ich es auch nicht.

    Wie würdest du deinen Look beschreiben?

    Robin Thicke: Klassisch.

    Letzte Woche war Fashion Week in Berlin? Hast du schon einmal eine Modenschau besucht?

    Robin Thicke: Nein, ich mag Fashion Shows nicht. Ich respektiere die Modeszene und bin auch daran interessiert, welche Trends kommen, aber das Sitzen in der ersten Reihe ist nicht mein Ding –schon gar nicht, wenn man dabei ständig fotografiert wird.

    Du hast bei dem Kurzfilm “Mercy” Regie geführt. Wovon handelt er? Und wann kommt er in die Kinos?

    Robin Thicke: Ich hatte gehofft, dass er jetzt schon fertig ist. Aber ich musste mein Album promoten und versuche, ihn bis zu den Filmfestspielen abzuschließen. Er handelt von einem Mann und seiner krebskranken Frau. Die beiden sind schon über 40 Jahre verheiratet. Sie habe ihr ganzes Geld verloren und können sich keine Krankenversicherung leisten. Nach der Zwangsräumung erschießt er sie, rurft die Polizei an und sagt, die Waffe liege auf dem Fernsehgerät. Er ist wirklich sehr verliebt in sie, konnte aber ihr Leiden nicht mehr mit ansehen.

  • Führst du auch Regie bei deinen Musikvideos?

    Robin Thicke: Manche der Videos habe ich selbst inszeniert, editiert habe ich fast alle, bis auf „Blurred Lines“. Denn das Script des Regisseurs war perfekt.

    Wohin treibt es dich als nächstes?

    Robin Thicke: Ich will so viel Zeit wie möglich mit meinem Sohn (3) verbringen, weil ich in letzter Zeit ständig unterwegs war und ihn kaum gesehen habe. Danach möchte ich einfach weiter Musik machen, Konzerte geben und den Leuten mit meiner Musik das Leben versüßen.

    Gehst du in Deutschland auf Tour?

    Robin Thicke: Wahrscheinlich werde ich ein paar Club-Gigs im Herbst spielen. Im Februar bin ich mit Maroon 5 auf großer Arena-Tour.