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Amy Winehouse, 2008

Amy
Winehouse

24.07.2013 / Luisa Schröder

Voller Lidstrich, toupierte Beehive-Frisur und eine Stimme, so schwarz wie richtig guter Kaffee – das alles ist Amy Winehouse. Was aber steckte hinter der Frau, die neben ihrer grandiosen Musik immer wieder durch Drogen- und Alkoholexzesse in die Schlagzeilen geriet? Dieser Frage gehen wir anlässlich ihres zweiten Todestages auf die Spur …

Love Is A Losing Game

Bereits in ihrer frühen Kindheit entdeckte Amy ihre Leidenschaft und das Talent für Musik. Mit ihrem Vater Mitch hörte sie am liebsten Jazz-Interpreten wie Frank Sinatra oder Tony Benett.

Im Alter von 19 Jahren, bekam die Soul-Musikerin ihren ersten Plattenvertrag. Amys Debütalbum „Frank“ erntete durchweg positive Kritiken, aber erst „Back to Black“ bescherte ihr drei Jahre später den internationalen Durchbruch. Das Album, auf dem sie die Trennung von ihrem Freund Blake Fielder-Civil verarbeitete, verkaufte sich mehr als 11 Millionen mal, erreichte weltweit Top-Chart-Platzierungen und wurde mit fünf Grammys ausgezeichnet.

Mit dem Erfolg jedoch kehrte auch ihr ehemaliger Partner Fielder-Civil zurück an Amys Seite und zog die sensible Künstlerin in einen Strudel von Abhängigkeiten und Süchten. Nach der erneuten Trennung war die Sängerin dem plötzlichen Weltruhm und dem Erwartungsdruck der Masse nicht gewachsen, litt unter Essstörungen und griff immer wieder zu Drogen, was der Öffentlichkeit nicht verborgen blieb.

Ihr versuchtes Comeback, nach einem zunächst erfolgreich absolvierten Alkoholentzug im Juni 2011, scheiterte wegen eines Rückfalls, der sich durch einen desaströsen Auftritt zum Auftakt ihrer Europatournee äußerte. Wenige Wochen später wurde der Weltstar in ihrem Haus im Londoner Stadtteil Camden tot aufgefunden. Todesursache: Alkoholvergiftung mit erst 27 Jahren.

Body And Soul

Amy Winehouse läutete mit ihrer Soulmusik im Stil der 1960er-Jahre eine musikalische Retro-Welle ein, von der Interpreten wie Duffy, Adele oder Lana Del Rey bis heute profitieren.

Aber nicht nur musikalisch ließ sich Amy Winehouse von den Jazz- und Soul-Ikonen der 60er Jahre inspirieren, auch ihr modischer Stil verbreitete Sixties Flair gemixt mit dem typischen Londoner Brit-Style und überdauerte ihren Tod.

Von ihren Fans wurde ihr Look tausendfach kopiert und so wundert es nicht, dass auch Winehouse‘ Kooperation mit dem britischen Mode-Label Fred Perry zum absoluten Kassenschlager avancierte. Selbst die Größen der Modewelt waren hingerissen von der Soul-Queen,Chefkritiker Karl Lagerfeld lobte Amys Erscheinung und Anna Wintour machte sie 2007 zum Covergirl der US-Vogue.

Know You Now

Anlässlich Amys zweiten Todestages gewährt die Ausstellung „Amy Winehouse – A family portrait“ im Londoner Jüdischen Museum, Einblick in ihre Vergangenheit.

Die Ausstellung zeigt noch bis zum 15. September 2013 u.a. bisher unveröffentlichte Familienfotos, Kleidungsstücke und ihre riesige Plattensammlung und vermittelt eine Vorstellung von der privaten Person hinter dem gefeierten Star, der viel zu früh von uns gehen musste.