

Mother TongueQueere Sprache zelebrieren
Willkommen bei Mother Tongue – der Gameshow, in der dein Wortschatz zählt. Vier fabelhafte Kandidat*innen, eine glamouröse Moderatorin: Freu dich auf smarten Talk, spannende Wendungen und die Geschichten hinter der Sprache, die queere Kultur prägt.
2. Juni 2025 · 3 min Lesezeit
Denn dies ist mehr als nur ein Spiel – es ist ein Deep Dive in Geschichte, Bedeutung und Kultur queerer Sprache. Direkt und zwischen den Zeilen.

Moderiert von
Miss Peppermint
Sie ist glamourös. Sie bleibt auf dem Boden. Sie ist eine Black Trans-Ikone, die smartes Taktgefühl definiert hat. Miss Peppermint führt uns durch Mother Tongue – mit Schlagfertigkeit, Augenzwinkern und perfekt gesetztem Side-Eye.
Abseits des Rampenlichts ist sie eine passionierte Aktivistin und kämpft für Trans-Rechte und Gerechtigkeit für rassistisch Diskriminierte. Ihre Stimme stellt Systeme infrage, verändert Dialoge und schafft Raum für Communitys, die viel zu lange vom Mainstream ausgeschlossen wurden. Und ja – Miss Peppermint weiß auch ganz genau, wie man Haltung UND Glamour liefert.
Schon gewusst?
„Kiki“ bedeutet nicht nur „Lachen“ – es ist ein ganzes Lebensgefühl.
Der Begriff stammt aus dem African American Vernacular English und der Ballroom Culture. Er beschreibt einen ausgelassenen Moment voller Freude – inklusive Gossip, Gekicher und dem Gefühl des Loslassens. 2012 schaffte „Kiki“ dank einer gewissen Pop-Hymne sogar den Sprung in den Mainstream-Wortschatz, obwohl das Wort ursprünglich aus der queeren Szene stammt.
Triff die Kandidat*innen:
Team 1: Gia Bab und Casey Spooner
Sie ist eine Powerfrau auf Plateauschuhen. Er durch-queert (pun intended) Popmusik schon seit den frühen 2000ern. Zusammen sind sie smart, stylish und mehr als bereit zu gewinnen.
Zwischen „Origins“, „Picture This“ und allen anderen Herausforderungen, die Mother Tongue an sie stellt, verwandeln die beiden das Spiel in ein echtes … Kiki.
Bonus-Punkte für den synchronen Haar-Sashay – zwar nicht geplant, aber absolut on point.
Schon gewusst?
„Friend of Dorothy“ war Mitte des 20. Jahrhunderts der geheime Code, um sich als schwul zu outen – ein stilles Zeichen der Solidarität in einer Zeit, in der Offenheit Gefahr bedeutete.
Die Referenz? Dorothy aus „Der Zauberer von Oz“ – eine Figur, die für die Community viel mehr bedeutet als die berühmten roten Schuhe.
Triff die Kandidat*innen:
Team 2: Dakota und Lady Phyll
Er hat die Beweise und die Schlagfertigkeit. Sie ist Aktivistin und Disruptorin und sorgt für ordentlich Impact. Gemeinsam liefern sie Weisheit, Witz und Charisma ohne Ende.
Schnapp dir das Popcorn und sieh zu, wie Dakota und Lady Phyll bei einer Runde „Lost in Translation“ etwas durcheinanderkommen – mit Pantomime, kulturellen Entschlüsselungen und dem ganz normalen, großartigen Chaos.
Schon gewusst?
„Demante“ stammt zwar vom französischen Wort für „wahnsinnig“ ab, bedeutet im queeren Slang aber genau das Gegenteil.
Das Wort wird genutzt, um jemanden zu hypen. Es beschreibt eine Person, die mit Glamour und Fantasie glänzt – unbeeindruckt, unantastbar und von Kopf bis Fuß perfekt gestylt.

Lerne Gigi kennen
Unsere Wörterbuch-Diva
Sie kennt die Referenzen und verfügt über die Bandbreite und das kulturelle Wissen. Wenn es einmal in der queeren Kultur gesagt wurde, kennt Gigi die Geschichte dazu.
Und wie man weiß: Queere Sprache ist kein Einheitskonzept.
Es ist eine Sprache, die lokal und global, klar ausgedrückt, zwischen den Zeilen und stets im Wandel gesprochen wird. Entstanden aus Widerstand, geprägt von Freude und geteilt über Generationen und unabhängig vom geografischen Ort.
Mother Tongue zelebriert queere Ausdrucksformen über Grenzen und Identitäten hinweg. Zalando ist stolz darauf, diese Förderung von Vielfalt zu unterstützen – in Kulturen, in Communitys und im Dialog.



