Marimekko: Finnisches Design, das Farbe bekennt
Es gibt Muster, die erkennt man auf den ersten Blick. Die übergroßen Mohnblumen von Marimekko gehören dazu. Das finnische Designhaus, 1951 von Armi Ratia gegründet, hat sich mit kräftigen Farben, mutigen Formen und einer Handschrift, die sofort ins Auge springt, einen unverwechselbaren Platz in der Designwelt erobert. Seitdem ist die Marke aus dem Lifestyle-Bereich fast wie das klassische Sweatshirt nicht mehr wegzudenken. Der Name selbst verrät die Wurzeln: Mari ist ein finnischer Frauenname, Mekko bedeutet Kleid. Mode für Frauen, entworfen von Frauen, das war von Anfang an die Philosophie. Heute ist Marimekko in über 40 Ländern vertreten und betreibt weltweit rund 170 Geschäfte.
Marimekko Design: Das Unikko-Phänomen
Das legendäre Mohnblumen-Muster Unikko entstand 1964. Gründerin Armi Ratia wollte keine floralen Designs, weil echte Blumen immer schöner seien. Designerin Maija Isola sah das anders und kreierte das Muster unter anderem nach dem Vorbild von Trachtenmode trotzdem. Der Rest ist Geschichte. Heute ziert Unikko nicht nur Kleider und Taschen, sondern auch Geschirr, Bettwäsche, Handtücher und Regenschirme. Bei uns zeigt sich das Sortiment von seiner vielseitigen Seite: Kleider in fließenden Schnitten, lässige Shirts, Röcke mit Statementcharakter und Accessoires wie Schals und Socken. Neben Unikko finden sich weitere ikonische Marimekko-Muster wie Siirtolapuutarha, Räsymatto und das zeitlose Tasaraita-Streifendesign. Kooperationen mit anderen Marken haben das finnische Design auch jüngeren Generationen nähergebracht. Die Farbpalette reicht von klassischem Schwarz-Weiß über gedeckte Erdtöne bis zu leuchtendem Rot, Pink und Orange.
Zeitlos und nachhaltig
Marimekko setzt auf langlebiges Design statt kurzlebiger Trends. Die Muster überdauern Saisons und Jahrzehnte, die Qualität ist auf Haltbarkeit ausgelegt. Nachhaltigere Materialien und transparente Lieferketten spielen mittlerweile ebenfalls eine wachsende Rolle. Pflegetipp: Textilien mit intensiven Farben auf links waschen und bei niedrigen Temperaturen trocknen, um die Leuchtkraft der Prints zu erhalten. Milde Seife schont Stoffe, Weichspüler tut das Gegenteil.